Einsatzablauf für den 05.12.2013-06.13.2013

 

07.15: Erste Meldung über Sturmschäden  
          Wehrführung ist in der Wache
08.00: Die ersten Feuerwehrkameraden kommen in die Wache und 
          richten die Wache für den kommenden Sturm ein .
08.30: Es wird mit dem Bürgermeister eine kurze Lagebesprechung  
          durch geführt .
09.00: Warten auf das Unwetter
          Sandsäcke werden gefüllt
10.00: Kontrollfahrten 
10.40: Leitstelle löst den Ausnahmezustand für die Insel aus 
          weitere Feuerwehrleute kommen in die Wache
11.45: 1 Einsatz für die Feuerwehr Dachziegel fallen von Wohnhaus 
          Dach wird gesichert und der Hof und Garten gesperrt
12.00: Der Weststrand wird durch die Feuerwehr und der Gemeinde überwacht
13.00: Zaun von Strasse geborgen und gesichert
13.15: Tanne droht auf Strasse zu fallen und wird gefällt 
14.00: Hochwasser am Weststrand , das Wasser steht an der Dünenkante und 
          der Hörnum Odde wird schwer zugesetzt. Grosser Dünenverlust
          Bilder kann ich leider keine liefern ,da ich als Einsatzleiter sehr viel zutun hatte
14.50: Eine Grosse Antenne wird gesichert.
15.00: Feuerwehr wird mit Essen versorgt
15.10: Hochwasserschutz am Hotel Budersand ist weggeflogen und liegt teilweise im              Wasser . Schutz wird mit den Resten wieder hergestellt und mit Sandsäcken              geschlossen.
15.30: Hochwasser am Hafen .Wasser  steht noch 20 cm von der Oberkante
         Kurze Lageebesprechung für das Morgenhochwasser , denn das wird                          noch um einen Meter höher ausfallen.
15.50: Sandsäcke füllen für Hafen und Hotel Budersand .
16.00: Weitere Sandsäcke werden am Hotel verbraucht.
16.05: Hafen wird für das Morgenhochwasser mit Sandsäcken und Steine                             abgeschottet.
16.10: Wasser geht schnell zurück.
16.30: Erste Ruhe kehrt ein 
16.35: Für FF Hörnum wird Ausnahmezustand aufgehoben .
17.00: Besprechung für den Abend und die Nacht.
17.10: Wind frischt wieder auf und kommt jetzt aus NW
18.00: Wache wird jetzt durch eine Nachtwache besetzt.
18.10: Nächste Einsatz in der Schulstrasse , dort hat sich ein Anhänger auf Reisen 
          gemacht. Er wird gesichert.
18.30: Grosses Werbeschild wird zerlegt und gesichert.
19.08: Dachziegeln vom der Gemeideverwaltung fliegen weg.
          2 Gruppe wird wieder alarmiert .
          Dach wird gesichert und der Weg gesperrt.
19.15: Nächster Einsatz wieder ein Schild abgebaut und gesichert.
20.00: Jetzt kehrt bis auf die Notmannschaft wieder  Ruhe ein.
21.20: Bank am Oststrand geborgen .
22.30: Werbeschild und Zäune von Strasse geborgen 
23.00. 3000 leere Sandsäcke nach Westerland
23.00: Zaum beim Oddehof von Strasse geborgen
23.20: Bauzaun von Strasse Kressen Jacobs Tal
00.45: Blankes Tälchen    3 x  Strandkörbe von Strasse geborgen
01.30: Ausnahme Vollalarm für alle wegen nächstem Hochwasser
          Es werden Gruppen für die Kontrolle eingeteilt.
04.30: Zum Glück bleibt das Wasser unter der Marke von 2,80 über Normal
05.00: Bis auf eine Notbesetzung werden alle nach Hause geschickt .
08.02: Anruf Wache Westerland ;Es werden noch für das Nächste Hochwasser                     Sandsäcke gebraucht.
          Noch ist Ruhe in der Wache .
10.00: Nächste Einsatz Tanne droht auf Dach zufallen.
          2 Gruppe wird alarmiert.
10.50 Hapimag  Auf Dach fliegt die Verkleidung vom Fahrtstuhl weg
         sie wird teilweise entfernt und der Rest gesichert.
11.10 : Vollalarm für alle . Sandsäcke für Gemeinde Sylt abfüllen .
12.00 . Essen durch das DRK geliefert.
14.00.: Nocheinmal Kontrolle am Weststrand ,aber das Hochwasser läuft nicht mehr                so stark auf .
14.30.: Feuerwehrleute werden nach Hause entlassen.
14.45 :  Anruf Stv. Amtwehrführer ,es werden noch mehr Sandsäcke gebraucht.
           Jetzt kommt die Schwerste Aufgabe , meine Leute wieder zur Wache                          zubekommen .
14.50 : Muß wieder Vollalarm für alle auslösen.
           Es kommen doch wieder alle und die Säcke sind schnell fertig.
           Es wurden bis jetzt ca 4000 Sandsäcke  gefüllt.
17.00: Letzte Kontrollfahrt .
17.30: Alle sind wieder zu Hause .

           .
          

           Hier mit Danke ich allen                  Kameraden/in und Freiwilligen        Helfern/in für die Hilfe und              Wünsche ein schönen
     ruhigen 2 Advent
     
     Dieter Mordhorst
     Stv Gemeindewehrführer  
     



Sturmtief Xaver naht, Hinweise für die Bürgerinnen und Bürger

   LS Nord

  

Harrislee (ots) - Für Schleswig-Holstein ist ein schwerer Sturm vorausgesagt. Der Sturm wird die nordfriesische Küste und das Binnenland vermutlich am Donnerstagvormittag erreichen. Derzeit ist aber noch nicht absehbar, welche Intensität der Sturm annehmen wird. Die Leitstellen, die Feuerwehren und die Behörden sind gut auf die kommenden Tage vorbereitet, denn das letzte Sturmtief Christian ist vor nicht mal 5 Wochen über den Norden hinweggezogen. Bis heute sind nicht alle Schäden behoben, die das Sturmtief am 28.10. auf seinem Zug hinterlassen hatte. Problematisch stellten sich für die Leitstellen im Land die zahlreichen Anrufe dar, die innerhalb kürzester Zeit in den Leitstellen aufliefen. Allein in der LeitstelleNord in Harrislee wurden beim Sturmtief Christian 432 Anrufer pro Stunde gezählt. Im Vergleich zu regulären Einsatzbelastungen liegt die Zahl der Anrufer bei 22 Anrufen pro Stunde. Die hohe Zahl an Notrufen ergab sich daraus, dass die Bürgerinnen und Bürger jeden Schaden über die Notrufnummer 112 oder 110 gemeldet haben. Auch jene,die nicht lebensbedrohlich waren. "Es ist verständlich, dass die Bürgerinnen Bürger umgehend bei einem Schadeneintritt versuchen Hilfezu bekommen. Nur kann diese Vielzahl an Notrufen nicht zeitnah bearbeitet werden. Hier ist es erforderlich, dass Prioritäten gesetztwerden.", so Sacha Münster, stellvertretender Leiter des kommunalen Teils der Leitstelle Nord in Harrislee, "Die Prioritäten werden im Verlauf der Notrufabfrage herausgestellt und entsprechend zu Dispositionen berücksichtigt. Hierbei geht es nicht danach wer zuerstgemeldet hat bekommt zuerst Hilfe.". Die Leitstelle Nord hat eine E-Mail eingerichtet über die die nicht lebensbedrohlichen Notfälle, die im Zusammenhang mit dem Sturm stehen, gemeldet werden können. "ImSturmtief Christian haben viele Bürger bereits den Weg über das Internet gewählt. Daraus ist die Idee entstanden diesen Weg strukturiert zu kanalisieren um die Notrufleitungen 112 und 110 zu entlasten." Für diesen Zweck wurde die Emailadresse unwetter@leitstelle-nord.de eingerichtet. Das Emailpostfach wird im Sturmzeitraum ständig überwacht und eingehende Meldungen werden dann entsprechend in die Bearbeitung übernommen. "Der Hilfesuchende braucht keinen langen Texte verfassen. Zur Bearbeitung benötigen wir lediglich die Angabe von Ort, ggfls. Ortsteil, Adresse, Rückrufnummerund einer kurzen Beschreibung vom Schadenereignis. Dann können wir handeln.", erläutert Münster die geplante Vorgehensweise. Aber nicht nur die Leitstelle bereitet sich auf die erwartete Sturmlage vor. Bereits am Dienstag fanden erste Gespräche mit den Kreisen Schleswig-Flensburg, Nordfriesland und der Stadt Flensburg statt, in denen erste Informationen und Maßnahmen ausgetauscht wurden. Auch hier befinden sich alle beteiligten Stellen in erhöhter Aufmerksamkeit. So werden zum Beispiel die Amtswehrführungsstellen der Feuerwehren frühzeitig eingesetzt, um die Einsatzkoordination in den einzelnen Zuständigkeitsbereichen zu übernehmen. "Es wurden vieleErfahrungen im Sturmtief Christian gesammelt, die bereits im bevorstehenden Sturmtief Berücksichtigung finden werden.", erläutert Münster die durchgeführten Vorbereitungen zum Sturmtief Xaver. Die Wetterentwicklung wird weiter verfolgt und ständig mit den Gebietskörperschaften abgeglichen.

   Verhaltenshinweise für die Bürgerinnen und Bürger - Vermeiden Sie im Sturmzeitraum den Aufenthalt im Freien - Schließen Sie die Fensterund Türen - Parken Sie ihr Kraftfahrzeug nicht unter hohen Bäumen - Nutzen Sie den NOTRUF 112 oder 110 ausschließlich bei lebensbedrohlichen Notfällen - Melden Sie nicht lebensbedrohliche Notfälle per Email an unwetter@leitstelle-nord.de oder per Fax an 0461 / 99930549 - Sollten Sie weder über Email noch über Fax verfügenmelden Sie ihren Sturmschaden erst, wenn der Sturm merklich nachgelassen hat - Sollte das Kommunikationsnetz ausfallen suchen Siein dringenden Notfällen das nächste Feuerwehrgerätehaus auf, wenn Ihnen dies gefahrlos möglich ist

Rückfragen bitte an:

Hinweis: Nach einer am Nachmittag stattfindenden Telefonkonferenz

werden Ihnen Ansprechpartner für die Gebietskörperschaften

mitgeteilt. Bis dahin bitten wir von vorbereitenden Anfragen

abzusehen.

E-Mail:

presse@leitstelle-nord.de

http://www.leitstelle-nord.de  

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/75839/2613568/ls-nord-sturmtief-xaver-naht-hinweise-fuer-die-buergerinnen-und-buerger/api